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Der Ausbildungs- und Arbeitsmarkt in Deutschland Monatsbericht August 2006 der Bundesagentur für Arbeit
Den Daten der Bundesagentur für Arbeit zufolge stieg die Zahl arbeitsloser Jugendlicher unter 25 Jahren doppelt so stark, wie die aller Arbeitsloser, und zwar jahresdurchschnittlich um 114.000 bzw. 23% auf 618.900. Bei Jugendlichen fiel der Hartz IV-Effekt überproportional aus und belastete die jahresdurchschnittliche Arbeitslosigkeit um etwa 75.000. Besonders stark erhöhte sich die Arbeitslosigkeit in der Altersgruppe der 15- bis unter 20-Jährigen (um 65% auf 123.700), während der Anstieg bei den 20- bis unter 25-Jährigen nur geringfügig größer war als bei allen Arbeitslosen (+15% auf 495.200; alle: +11% auf 4,861 Mio).
Der enorme Anstieg bei den 15- bis unter 20-Jährigen erklärt sich durch die Einführung des SGB II. Familienangehörige von ehemaligen Arbeitslosenhilfeempfängern sind nun Mitglied einer Bedarfsgemeinschaft und werden – soweit ihnen Arbeit zumutbar ist und sie sich nicht etwa in Schule oder Ausbildung befinden – auch als Arbeitslose registriert.
Den Arbeitsmarktbericht können Sie herunterladen unter www.pub.arbeitsamt.de/hst/services....
Bundesprogramm „LOS“ mit neuem Schub
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend setzt das seit dem Jahr 2003 durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) finanzierte Programm „Lokales Kapital für soziale Zwecke“ (LOS) fort. Es soll benachteiligten Menschen helfen, sich auf dem Arbeitsmarkt zu etablieren und dabei gleichzeitig lokale Strukturen stärken. Am 1. Juli 2006 startete die vierte Förderphase in bundesweit 281 Gebieten.
LOS fördert lokale Kleinprojekte und Initiativen in sozialen Problemgebieten mit bis zu 10000 Euro. Dabei stellen örtliche Vereine, Kirchengemeinden, Unternehmen oder auch Einzelpersonen Langzeitarbeitslose, benachteiligte Schulabgänger/innen oder Berufsrückkehrer/innen ein, die nur schwer auf dem Arbeitsmarkt Fuß fassen. Die Projektarbeit bietet ihnen die Möglichkeit, sich weiter zu bilden und beruflich zu qualifizieren. Zugleich stärken die Projekte den Zusammenhalt der Menschen vor Ort.
Detaillierte Informationen zu LOS finden Sie unter www.los-online.de.
Bildung in Deutschland. Ein indikatorengestützter Bericht mit einer Analyse zu Bildung und Migration
In welcher Weise tragen Bildungseinrichtungen dazu bei, dass Kinder später ein selbst bestimmtes Leben führen können? Befördern sie Chancengleichheit in den Bildungsverläufen von Kindern und Erwachsenen unterschiedlicher sozialer und ethnischer Herkunft? Und welchen Einfluss haben sie auf den sozialen und politischen Zusammenhalt der Gesellschaft? Solchen Fragen geht der erste, von Bund und Ländern gemeinsam in Auftrag gegebene Bericht zur Bildung in Deutschland nach. Künftig soll der Bildungsbericht alle zwei Jahre erscheinen, in diesem Jahr (2006) rückt er mit dem Schwerpunktthema Migration, die Bedeutung der Zuwanderung für das Bildungswesen in den Focus.
Den 327-seitigen Bildungsbericht 2006 können Sie unter www.bildungsbericht.de downloaden oder für 29,90 Euro als Printversion bestellen.
LISA – Lokale Initiativen zur Integration junger Spätaussiedler/innen in Ausbildung und Beruf Ausschreibung 2006
Die Robert Bosch Stiftung fördert Initiativen, die junge Spätaussiedler/innen dabei unterstützen, ihr Potenzial und ihre Kompetenzen erfolgreich für sich und für die Gesellschaft einzubringen. Mit dem Förderwettbewerb sollen positive Beispiele aus der Praxis „Berufsorientierung / Übergang in Ausbildung“ gestärkt und verbreitet werden. Insgesamt stehen 800000 Euro bereit, um bis zu zehn lokale Netzwerke über zwei Jahre zu fördern. Zusätzliche Hilfen erhalten die Netzwerke in Form von Beratungen und Fortbildungen.
Einsendeschluss für die Bewerbung ist der 9. September 2006.
Zu weiteren Informationen und den Ausschreibungsunterlagen gelangen Sie unter www.bosch-stiftung.de/foerderung....
INBAS eröffnet JOBSTARTER-Regionalbüro Nord
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zielt mit dem Programm „JOBSTARTER – Für die Zukunft ausbilden“ auf eine bessere regionale Versorgung Jugendlicher mit Ausbildungsplätzen. Insbesondere bei ausbildungsmüden und ausbildungsunerfahrenen Betrieben sollen zusätzliche Ausbildungsplätze erschlossen werden. Bestehende Aktivitäten des BMBF im Bereich der betrieblichen Ausbildung werden durch das Programm gebündelt, weiterentwickelt und durch zusätzliche Themenschwerpunkte und Förderinstrumente ergänzt. Ein Ziel von JOBSTARTER ist die Vernetzung regionaler Strukturen, um Synergien optimal nutzbar zu machen und die regionale Verantwortung in der Berufsausbildung zu stärken. Bei der Initiierung von Projekten gilt die Vorgabe, diese innovativ, bedarfsorientiert und ganzheitlich zu gestalten.
Vier über das Bundesgebiet verteilte Regionalbüros fungieren als „Brücke“ zwischen der zentralen Programmstelle in Bonn und den Projekten sowie Ausbildungsinitiativen auf regionaler Ebene. Als erstes wurde im Juni 2006 das Regionalbüro Nord vom Institut für berufliche Bildung und Arbeitsmarktpolitik (INBAS GmbH) eröffnet.
Weitere Informationen finden Sie unter www.bmbf.de/de/2313.php.
Berufe für Jugendliche mit schlechten Startchancen Bestehende Ausbildungsberufe als Option für eine berufliche Integration
Jugendliche ohne Abitur und Realschulabschluss haben es schwer, sich auf dem Lehrstellenmarkt durchzusetzen. Welche Berufe hinsichtlich des Anforderungsniveaus und des beschäftigungspolitischen Potentials in Hessen eine Option für Jugendliche mit schlechten Startchancen bieten können, ist Thema des gemeinsamen Berichts des Instituts für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK Frankfurt) und der INBAS GmbH. Untersucht wurden 21 Berufe auf ihre Eignung für die Zielgruppe. Daneben werden übergreifende Ergebnisse zur Situation von Jugendlichen an der Schnittstelle Schule - Beruf präsentiert. Was daraus aus der Sicht der beteiligten Institute folgt, wurde in Form von Handlungsempfehlungen formuliert.
Den im Mai 2006 erschienenen Bericht können Sie bestellen unter bestellung@inbas.com bei INBAS GmbH, Herrenstraße 53, 63065 Offenbach, Tel: 069/27224-0, Fax: -30, www.inbas.com.
Berlin-Prozess – Neues E&C-Internetportal
Mit der europäischen Fachkonferenz vom 30.01.-01.02.2006 in Straßburg "Soziale Brennpunkte – eine Herausforderung für eine integrierte Kinder- und Jugendpolitik" setzte das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) in Kooperation mit dem Kongress der Gemeinden und Regionen Europas, dem Direktorat für Jugend und Sport des Europarats und dem französischen Ministerium für Jugend, Sport und gemeinnützige Verbände den im Januar 2004 begonnenen "Berlin-Prozess – Die Soziale Stadt für Kinder und Jugendliche" fort. Ziel der Initiative "Berlin-Prozess" ist es, insbesondere mit Blick auf die Probleme "marginalisierter" Jugendlicher die unterschiedlichen Praxiserfahrungen und Lösungsansätze aus europäischen Kommunen zusammenzubringen und einen europaweiten Prozess Regionen übergreifenden Lernens anzustoßen. Peter Fricke (BMFSFJ) betonte, dass Deutschland die Präsidentschaft in der EU im Jahr 2007 nutzen wolle, um zusammen mit der Europäischen Kommission die Ergebnisse des Berlin-Prozesses auszubauen.
Die Regiestelle E&C (Stiftung SPI) richtete ein neues Internetportal ein, mit Ansprechpartner/innen aus den beteiligten europäischen Kommunen, Informationen, Originaldokumenten und einem Diskussionsforum. Sie finden das Portal unter www.berlinprocess.eu/de/index.html.
Junge Familien im Brennpunkt – Förderung und Unterstützung von jungen Familien in E&C-Gebieten
Dokumentation des E&C-Fachforums vom 18.-19. 04. 2005 in Berlin
Beobachtungen zeigen, dass minderjährige Schwangere aus sozial schwachen Verhältnissen und mit geringer Bildung ihre Schwangerschaft deutlich häufiger austragen als Jugendliche ohne soziale Benachteiligungen. Die Beiträge der von der Regiestelle E&C initiierten Konferenz beschäftigen sich zum einen mit Erklärungen für dieses Phänomen, die von wenig adäquater Aufklärung über ethnisch kulturelle Besonderheiten bis hin zum alternativen Lebensentwurf frühe Elternschaft reichen. Zum anderen diskutieren sie Ansätze, wie in benachteiligenden Stadteilen speziell auf die hier lebenden Jugendlichen abgestimmte Angebote der Aufklärung, gesundheitlichen Prävention sowie Unterstützung für junge Schwangere und Mütter sowie Familienförderangebote installiert und in Stadthandlungskonzepte eingebunden werden können.
Die 112-seitige Dokumentation können Sie herunterladen unter www.eundc.de/download/ff_familie.pdf.
Deutscher Förderpreis Jugend in Arbeit
Jury wählt Nominierte aus über 1300 Ideen gegen Jugendarbeitslosigkeit
Acht Monate nach dem Start des Deutschen Förderpreises Jugend in Arbeit nominierte die Jury im März 2006 66 aus insgesamt 1370 gültigen Bewerbungen. Am 2. Mai 2006 wollen der Bundesminister für Arbeit und Soziales, Franz Müntefering, und der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Frank-J. Weise, die fünf Gewinner auszeichnen. Vergeben werden die Preise in den vier Kategorien Freie Träger, Unternehmen, Netzwerke/Initiativen sowie Umsetzung der Grundsicherung für Arbeitssuchende. Darüber hinaus prämiert ein Sonderpreis das innovativste Projekt gegen Jugendarbeitslosigkeit. Insgesamt geht es um zweckgebundene Fördergelder von rund 1 Mio. Euro.
Informationen zum Wettbewerb und zu den Nominierten sind veröffentlicht unter www.foerderpreis-jugend.de.
Online-Fachkräfteportal für Jugendhilfe
Seit 23. Februar 2006 ist das vom Internationalen Jugendaustausch- und Besucherdienst der BRD (IJAB) sowie der Arbeitsgemeinschaft für Jugendhilfe (AGJ) gemeinsam organisierte Fachkräfteportal der Kinder- und Jugendhilfe online im Internet. Es soll der Fachöffentlichkeit dienen als "Informations- und Kommunikationskanal für Inhalte und Positionen sowie für Leistungen und Angebote der Strukturen der Kinder- und Jugendhilfe". Dort finden sich nicht nur Arbeitsmaterialien etwa für die Kooperation von Jugendhilfe und Schule, sondern auch Organisationen und Verbände, die bereits im gewünschten Arbeitsfeld tätig sind und gegebenenfalls für eine Kooperation in Frage kommen.
Zum Fachkräfteportal gelangen Sie unter www.jugendhilfeportal.de.
Lebenssituation junger Menschen und die Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland
12. Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung
Dem Auftrag der Bundesregierung gemäß, die "das erste Jahrzehnt des neuen Jahrhunderts zum Jahrzehnt der Familien und ihrer Kinder" deklarierte, widmet sich der Bericht den Aspekten "Bildung und Erziehung außerhalb der Schule" sowie der Unterstützung dieser Prozesse durch die Kinder- und Jugendhilfe. Im Mittelpunkt der Ausführungen stehen u.a. die Lern-, Bildungs- und Entwicklungsprozesse von Kindern, das familiäre Umfeld und die Leistungen der Bildungssysteme. Fragen des Übergangs von Schüler(inne)n mit schlechten Startchancen in die berufliche Ausbildung bzw. den Arbeitsmarkt wurden nur am Rande behandelt.
Den 673 Seiten starken Bericht können Sie downloaden unter
www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/RedaktionBMFSFJ/Abteilung5/Pdf-Anlagen/zwoelfter-kjb,property=pdf.pdf.
(28.09.2005)
Integration von Migrant(inn)en im Stadtteil
Soziale Stadt info 17
Die von der Bundesregierung ernannte unabhängige Kommission "Zuwanderung" schätzt, dass sich die Bevölkerung Deutschlands aufgrund niedriger Geburtenraten von 82 Millionen auf 60 Millionen im Jahr 2050 reduziert. Das bedeutet schwerwiegende Folgen für die wirtschaftliche Entwicklung und die sozialen Sicherungssysteme einer bis dahin überalterten Gesellschaft. Die Zuwanderung aus dem Ausland kompensiert den Rückgang nur zum Teil: Mit angenommenen 200000 Zuwanderern jährlich wird die tatsächliche Bevölkerungszahl im Jahr 2050 bei etwa 70 Mio. liegen. Die Integration von Migrant(inn)en ist demnach ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt scheint sie allerdings wenig gelungen. Dennoch kann der Newsletter über einige positive Ansätze berichten.
Downloaden können Sie das Soziale Stadt info 17 unter
www.sozialestadt.de/veroeffentlichungen/newsletter/DF5804-info17.pdf.
Orte der Bildung
Dokumentation des E&C-Werkstattgesprächs vom 2. Februar 2005 in Berlin
Bildung ist mehr als Schule. Dem Stadtteil kommt als sozialen Ort des Aufwachsens, des Lernens und der Persönlichkeitsentwicklung ebenfalls eine herausragende Bedeutung zu. Die Verantwortung und Leitziele der Kommunen sowie die Eckpunkte Schule / Kinder- und Jugendhilfe bildeten u.a. die Basis des Werkstattgesprächs der Programmplattform "Entwicklung und Chancen junger Menschen in sozialen Brennpunkten" (E & C). Aber auch die Familie wurde in ihrer Funktion als wichtigste Bildungsinstitution beleuchtet.
Die Dokumentation können Sie herunterladen unter www.eundc.de/download/werkstatt_bildung_stadtteil.pdf.
(11.07.2005)
Bundesaktion Bürger initiieren Nachhaltigkeit
Im Rahmen der Bundesaktion vergibt die Bundesregierung mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung Mittel für die Anbahnung von neuen lokalen Projekten zur Nachhaltigkeit (seed money). Berücksichtigt werden auch bereits erfolgreich laufende Projekte. Die Aktion richtet sich beispielsweise an Stadtteilgruppen, örtliche Bildungsträger oder regionalwirtschaftliche Kooperationen.
Weitere Informationen finden Sie unter www.bund-bin.de.
Bürger für die Integration von Migrant(inn)en
Die Stiftung Bürger für Bürger sucht im Rahmen ihrer Förderung der Integration von Migrant(inn)en Projekte, bei denen sich Migrant(inn)en gemeinsam mit Einheimischen oder Migrant(inn)en anderer nationaler bzw. ethnischer Herkunft für das Gemeinwesen engagieren. Einsendeschluss ist der 30. November 2005.
Mehr Informationen finden Sie unter www.buerger-fuer-buerger.de/....
Carl Bertelsmann-Preis: Bedeutung der Beschäftigung junger Menschen
Der mit 150000 Euro dotierte Carl Bertelsmann-Preis 2005 wird vergeben zum Thema "Junge Generation und Arbeit: Chancen erkennen – Potenziale nutzen". Damit sollen der Politik Lösungsmöglichkeiten zum Problem der Jugendarbeitslosigkeit aufgezeigt werden. Ausgezeichnet werden insbesondere Projekte und Aktivitäten, die benachteiligte Jugendliche beim Übergang von der Schule in die Arbeitswelt unterstützen.
Zu weiteren Informationen gelangen Sie unter www.carl-bertelsmann-preis.de.
Aktion Mensch: 5000 x Zukunft
Die Aktion Mensch, das ZDF und die Jugend- und Wohlfahrtsverbände verlängern ihre gemeinsame Förderaktion "5000 x Zukunft" bis Ende 2005. Unter dem Motto "Zukunft heißt anfangen" werden kreative Projekte der Kinder- und Jugendarbeit mit bis zu 5000 Euro gefördert.
Infos zur Aktion sowie Beispiele bisher geförderter Projekte sind zu finden unter
www.5000xzukunft.de.
Benutzerhandbuch zum europäischen Aktionsprogramm JUGEND
Die für Deutschland gültige Version des Benutzerhandbuchs für das europäische Aktionsprogramm Jugend für 2005 erklärt die Fördergrundsätze und Antragsformalitäten des Projekts.
Die PDF-Version kann heruntergeladen werden unter www.jugendfuereuropa.de/service/publikationen.
Staatliche Hilfen für Familien
Die kostenlose Informationsbroschüre "Staatliche Hilfen für Familien" des Bundesministeriums für Familie, Frauen und Jugend (BMFSFJ) kann bestellt werden unter der Telefonnummer 01801-907050. Online ist das Infoangebot verfügbar unter www.staatliche-hilfen.de.
Internetportal STARegio
Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) will mit dem im Rahmen des von ihm durchgeführten Förderprogramms STARegio geschaffenen Internetportals den Förderdschungel lichten. Das virtuelle Archiv der öffentlichen Programme zur Förderung der Ausbildung in Deutschland, in dem nach dem passenden Programm zur Realisierung der eigenen Initiative gesucht werden kann, finden Sie unter www.staregio.de.
Interessenbekundungsverfahren 2006 für entimon
Projekt-Angebote für eine Förderung im Rahmen des Programms "entimon" (gemeinsam gegen Gewalt und Rechtsextremismus) können bis zum 15. Juli 2005 bei der Servicestelle von entimon eingereicht werden.
Weiterführende Informationen und Online-Anmeldeformulare stehen zur Verfügung unter www.entimon.de/content/e28/e43/index_ger.html#132.
INBAS-Servicestelle Weiterbildung
Seminare zu Themen der Berufsvorbereitung sowie Seminare für Führungskräfte oder Mitarbeiter/innen zu Themen der Personalentwicklung bietet die INBAS-Servicestelle Weiterbildung jetzt auf eigener Website an. Die Fortbildungsangebote der INBAS GmbH können Sie abrufen unter http://www.weiterbildung.inbas.com.
(14.06.2005)
News aus der Jugendsozialarbeit
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) präsentiert jeden Montag Aktuelles rund um die Jugendsozialarbeit im Internet. Oft stehen die Inhalte in Bezug zum Themenspektrum des Modellprogramms "Kompetenzagenturen". Die BAG KJS bereitet die Berichte u.a. zur Arbeitsmarktpolitik, zu Modellprojekten, Initiativen, Veröffentlichungen sowie Veranstaltungshinweise detailliert auf, i.d.R. mit Verlinkung auf die Originalquelle. Im Archiv können die "älteren News" eingesehen werden.
Die News vom 7. Februar berücksichtigen ausführlich den Werkstattbericht "Strategien und Methoden der Kompetenzagenturen" und damit deren Arbeit.
Den wöchentlichen Service und die Möglichkeit den dazugehörigen Newsletter zu abonnieren finden Sie unter www.news.jugendsozialarbeit.de.
(07.02.2005)
Duale Ausbildung für Benachteiligte
In Band drei der Reihe Übergänge in Arbeit des Deutschen Jugendinstituts beleuchtete Thomas Gericke die Kooperation von Jugendsozialarbeit und Betrieben und dokumentiert die Ergebnisse von vier qualitativen Fallstudien und einer Befragung von 300 Betrieben, die benachteiligte Jugendliche ausbilden. Den Ergebnissen zufolge ist die Ausbildung Benachteiligter in Betrieben dann erfolgreich, wenn flankierende Maßnahmen Bewerber/innen und Betrieb zusammen bringen, ein Scheitern aufgrund der Fachtheorie verhindern und bei Konflikten vermitteln.
Die Untersuchung können Sie beim DJI bestellen über http://cgi.dji.de/cgi-bin/projekte/bchlst1.php?browid=2193&projekt=9&kurzform=0.
(20.09.2004)
Qualifizierungsbausteine verbessern die Chancen auf einen Ausbildungsplatz
Das neue Fachkonzept der Berufsvorbereitung schreibt Qualifizierungsbausteine als Pflichtteil berufsvorbereitender Bildungsmaßnahmen vor. Schritt für Schritt sollen damit insbesondere sozial benachteiligte und lernschwache Jugendliche an eine Ausbildung oder Beschäftigung herangeführt werden. In strukturierten Lerneinheiten vermitteln Qualifizierungsbausteine "fachliche Teile" anerkannter Ausbildungsberufe. Die erworbenen Qualifikationen werden bescheinigt. Informationen und Materialien zum Thema Qualifizierungsbausteine bietet das Bundesinstitut für Berufsbildung unter http://www.bibb.de/de/11802.htm an.
(07.06.2004)
Studie zur Lebenssituation junger Menschen
Jugendliche und junge Erwachsene in Deutschland lautet der Titel einer Studie des Mannheimer Instituts für praxisorientierte Sozialforschung (ipos). 2000 junge Menschen zwischen 14 und 27 Jahren befragte ipos u.a. zu ihrer sozialen und familiären Situation, ihrer Freizeitgestaltung und zu ihren Einstellungen gegenüber Politik, Gewalt und Ausländer(inne)n. Die Studie stellt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unter www.bmfsfj.de/../html zur Verfügung.
(07.05.2004)
Förderfonds des Deutschen Kinderhilfswerks
Mit bis zu 5000 Euro fördert das Deutsche Kinderhilfswerk Projekte zur Verbesserung der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen. Dabei soll die Beteiligung der Heranwachsenden im Vordergrund stehen. Fonds gibt es für die Bereiche Kinderpolitik, Spielrauminitiativen, Kinderkultur, Schule und Medien. Zu ausführlicheren Informationen und zum Antragsformular gelangen Sie über www.dkhw.de.
(07.05.2004)
Informationssystem proArbeit aktualisiert
Die Edition 1/2004 des Informationssystems proArbeit zu den Themen Arbeit, Beruf, Berufsbildung und Arbeitswissenschaft ist jetzt verfügbar. Über 215000 Nachweise zu Literatur, Institutionen, Forschung, Medien und Seminare enthalten die fünf Datenbanken des Gemeinschaftsprojekts des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB), des Instituts der deutsche Wirtschaft Köln (IW) und der Arbeitsgemeinschaft Berufsbildungsforschungsnetz (AG BFN). Die Online-Version können Sie unter www.aidossoftware.com/iabnet/iabstart.htm nutzen, die kostenpflichtige CD über www.iab.de/iab/service/bstcdrom.htm bestellen.
(19.04.2004)
Qualitätsstandards für die Vermittlung von Medienkompetenz in der Berufsvorbereitung Jugendlicher mit besonderem Förderbedarf
Ohne Medienkompetenz können junge Menschen den Anforderungen der modernen Arbeitswelt kaum gerecht werden. Daher sieht das im Januar 2004 verabschiedete Neue Fachkonzept zur Berufsvorbereitung von der Bundesagentur für Arbeit vor, dass allen Jugendlichen in der Berufsvorbereitung ein Angebot zur Entwicklung von Medienkompetenz erhalten. Die von E. Borsdorf, A. Grüttner, M. Kendzia und A. Mader aus dem Blickwinkel "Entwicklungsinitiative: Neue Förderstruktur für Jugendliche mit besonderem Förderbedarf" erstellten Qualitätsstandards für die Vermittlung von Medienkompetenz finden Sie unter www.konnetti.de/das_thema/index.html.
(19.04.2004)
Ausbildungsberuf finden bei AUBI-plus
Der Berufsscout des Ausbildungsportals AUBI-plus soll Jugendlichen helfen, den passenden Ausbildungsberuf zu finden. Er vergleicht die Fähigkeiten und Interessen der Lehrstellensuchenden mit den Anforderungen der Berufe und schlägt zehn Berufe aus verschiedenen Branchen vor. Die Datenbank beinhaltet mehr als 500 Berufsbilder mit ausführlichen Informationen. Bundesweit sind derzeit über 37000 Ausbildungsstellen abrufbar. Ein Ausbildungsgesuch an die sich bei AUBI-plus präsentierenden Unternehmen können Jugendliche über www.aubi-plus.de weiterleiten.
(08.04.2004)
Förderaktion 5000 x Zukunft
5000 kurzfristige Aktionen oder Projekte der Kinder- und Jugendarbeit fördert die Initiative Aktion Mensch in Kooperation mit Jugend- und Wohlfahrtsverbänden und dem ZDF mit bis zu 5000 Euro im Zeitrahmen 1. April 2004 bis 31. März 2005. Zu detaillierten Informationen, Beispielen förderwürdiger Projekte sowie zum Förderantrag gelangen Sie über www.aktion-mensch.de.
(4.09.2003)
Internetführer "Erste Schwelle"
Dieser Internetführer bietet Jugendlichen eine relativ überschaubare, übersichtliche Linksammlung zur Berufswahl.
Daneben gibt es eine nach Stichworten geordnete, umfangreiche Themensammlung für "Experten".
www.bibb.de/redaktion/erste_schwelle/internet_fuehrer
(08.04.2004)
"Perspektiven von ergänzenden überbetrieblichen Maßnahmen in der Ausbildung des Handwerks unter besonderer Berücksichtigung berufspädagogischer Aspekte"
Abschlussbericht zu einem Projekt des Bibb. www.bibb.de/de/5267.htm
(4.09.2003)

